Institutsleitung

Dr. Michael B. Leisten, M.Edu., Dipl.- Rel.- Päd. (FH), HP
1967 in Würzburg geboren.

Zwischen 1982-1986 Studium der Religionspädagogik und kirchlichen Bildungsarbeit in München mit Verbeamtung auf Lebenszeit in den Kirchendienst der evangelisch-lutherischen Kirche Bayern.

Von 1987 bis 2003 als studierter Diplom-Religionspädagoge (FH) an staatlichen Schulen tätig. Parallel dazu wurde die Ausbildung zum Heilpraktiker und die Ausbildung in Klassischer Homöopathie absolviert. Seit 1992 durchgehend in eigener Praxis mit dem Therapieschwerpunkt Klassische Homöopathie tätig. Ab 1997 Dozent und Fachbereichsleiter für Homöopathie an einem deutschen Gesundheitsbildungsprivatinstitut.

Seit 2006 bis heute wird das Deutsche Heilpraktiker-Institut von ihm geführt.

Von SHZ (Stiftung Homöopathie Zertifikat) und ehemals BKHD (Bund klassischer Homöopathen) zertifizierter Therapeut, Autor und Übersetzer verschiedener homöopathischer Bücher, sowie vieler eigener Veröffentlichungen. Seit vielen Jahren Mitglied im VKHD (Verband klassischer Homöopathen). Ständiger Autor in der Fachzeitschrift Homöopathie-Konkret und Veröffentlichungen in weiteren Fachblättern wie z. B. die Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift des Haug-Verlags.

Von 2007 bis 2009 wurde an der Lutheran University of Applied Sciences Nürnberg der akademische Grad Master of Adult Education (M. Edu.), erworben.

Darauf folgend begannen 2009 an der Julius-Maximilian Universität in Würzburg im Studiengang Pädagogik, Studien zur Salutogenese u.a. bei Dr. S. Hahnemann. Diese dauerten bis Frühjahr 2011. Über das Thema „Entwicklung eines Konzeptes zur Gesunderhaltung aus der Perspektive der Salutogenese und des Konstruktivismus“ wurde an der St. Elisabeth-Universität für Soziales und Gesundheit gearbeitet und geforscht. Dies wurde 2017 mit der erfolgreichen Promotion und dem damit verbundenen akademischen Dr.-Grad PHD „Dr. of Social-Work" abgeschlossen. Das Thema der Dissertation lautet: Entwicklung eines Konzeptes zur Gesunderhaltung aus der Perspektive der Salutogenese und des Konstruktivismus.

Von 2010 an bis heute in homöopathischer Weiterbildung, die von der kanadischen „International Academy of Homeopathy“ unter der Leitung von Dr. André Saine durchgeführt wird, teilnehmend.


Von 2011 bis 2015  im erweiterten Vorstand der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) in Deutschland unter der Leitung von Prof. Dr. Frass aus Österreich in der Sektion Weiterbildung, Fortbildung und Lehre. Darüber hinaus seit 2012 Mitglied der I-Gap (der internationalen Gesellschaft für angewandte Präventionsmedizin e. V.) unter dem Vorsitz von ASFOC. Prof. Dr. med. Muss.

Seminarleiter und Referent im In.- u. Ausland zu verschiedenen medizinisch-homöopathischen Themen wie z.B. die Behandlung von Autoimmun-Erkrankungen auf dem internationalen Congress ICE 2016 in Köthen/Sachsen-Anhalt.

2016  kam zur Leitung der Natura-Akademie für Gesundheit und Soziales mit Betreuung entsprechender Studienangebote und Ausbildungen verbunden mit dem Aufbau eines akademischen Lehrkörpers in Laub bei Würzburg, die Leitung des Studienzentrums der Diploma - private staatlich anerkannte Hochschule (Universitiy of Applied Science) dazu.

Verwaltungsleitung

Gertrud Leisten
1969 in Würzburg geboren, ist von Beginn an für die Institutsverwaltung verantwortlich. Sie organisiert den gesamten Verwaltungsbereich in der Akademie. Die gelernte Kauffrau ist zudem qualifizierte Management-Assistentin und Ausbilderin. Das Erstellen des Jahresprogrammes, die Beratung der Schüler wie auch die Organisation der Dozenten gehören zu ihren Aufgaben. Wenn Sie Fragen und Anmeldungen zur Akademie, Institut, Laub Verlag und Praxisverwaltung haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an Gertrud Leisten.

 

Interview Heilpraktikerausbildung

1. Bitte geben Sie uns eine Kurzvorstellung. Wer sind Sie? Wie heisst Ihre Ausbildungsstätte?

Guten Tag. Mein Name ist Gertrud Leisten. Ich leite seit 2004 das Deutsche-Heilpraktiker-Institut Leisten. Hierzu gehören eine Heilpraktikerschule und ein komplementäres Therapiezentrum mit vier Praxen.

2. Welche Art der Ausbildung bieten Sie an/haben Sie gemacht? Warum finden Sie diese oder eine andere Einteilung am Besten?

Mein Ursprungsberuf ist Bürokauffrau mit 17 Jahre Tätigkeit in einem Notariat, zusätzlich eine Weiterbildung zur Managementassistentin (IHK). Nebenbei Bio-Landwirtin incl. Ausbildung in Bauernhofgastronomie. Obendrein habe die Ausbildung zur („kleinen“) Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie absolviert. Im Bereich Homöopathie- und Phytotherapie habe ich viele Fortbildungen mit großer Begeisterung belegt. An unserem Institut biete ich die Studiengänge zum „großen“ Heilpraktiker aber auch für den Heilpraktiker beschränkt auf dem Bereich der Psychotherapie an. Um der Nachfrage gerecht zu werden haben wir unterschiedliche Studiengangsmodelle entwickelt. Es gibt eine einjährige Ausbildung zum allg. Heilpraktiker für Teilnehmer mit med. Vorbildung. Dieser Studiengang ist sehr intensiv und kompakt. Dann gibt es die zweijährige Ausbildung wahlweise mit einem Unterrichtstag pro Woche, einem Unterrichtsabend oder mit einem Unterrichtswochenende pro Monat. Für den Heilpraktiker Psychotherapie bieten wir einen sechsmonatigen Crashkurs an Freitagabenden und einen einjährigen Studiengang mit jeweils einem Unterrichtswochenenden pro Monat an. Hinzu kommen jeweils wöchentliche Lerngruppenabende nach Wahl.

Ich glaube die Form oder Einteilung des Studiengangs ist nicht entscheidend, sondern sollte der Lebenssituation der Teilnehmer angepasst sein. Für den einen ist es wichtig wöchentlich den Unterricht zu besuchen um so kontinuierlich lernen zu müssen, anderen ist es lieber 1x ein ganzes Wochenende im Monat den Unterricht zu besuchen und dann das Thema bei freier Zeiteinteilung häuslich aufzubereiten. Die überaus hohe Bestehensquote (z.B. bei der Amtsärztlichen Überprüfung im Herbst 2016 von 18 Heilpraktikeranwärtern habe es gleich 17 unserer Absolventen geschafft) in beiden Studiengängen zeigt uns aber dass die Form der Einteilung alleine nicht entscheidend ist sondern die richtige Wahl des Studiengangs die sich realistisch an den Lebenssituation der Teilnehmer orientieren muss. Dazu braucht es fundierte, praxisnahe, erfahrene, methodisch und didaktisch ausgebildete, aber auch vor allem motivierte Dozentinnen und Dozenten.

3. Was sollte Ihrer Meinung nach die Motivation sein den Beruf des Heilpraktikers zu ergreifen?

Nun, das wichtigste ist natürlich der Wunsch helfend tätig sein zu wollen. Es geht darum zu helfen das Leben gelingt. Das ist das Motto unserer Einrichtung und all unserer Aktivitäten. Es ist unserer Überzeugung nach einer der schönsten Berufungen der Freude an der Arbeit mit Menschen beinhaltet. Dazu braucht es diese Neugierde verstehen zu wollen wie dieser menschliche Körper funktioniert. Wenn die Anatomie und Physiologie verstanden ist beginnt der eigentlich spannende Teil die Differenzialdiagnostik der Pathologie.

Obendrein bieten wir unseren Schülern, kostenlos, die Chancen sich die naturheilkundlichen, homöopathischen und alternativen Heilmethoden in Therapieeinführungen zu erschließen. Nach bestandener Heilpraktiker-Überprüfung bauen darauf fundierte Fachausbildungen an, welche die therapeutische Kompetenz aufbauen.

Für die amtsärztliche Prüfung und staatliche Zulassung ist letztlich ausschließlich das schulmedizinische Wissen entscheidend und wichtig, dessen sollte sich jeder bewusst sein der sich für diesen Beruf interessiert. Diese Hürde muss genommen werden und das Vermitteln des schulmedizinischen Wissens ist der primäre Lehrauftrag an die Heilpraktikerschulen. Schulen die zugleich viele Naturheilverfahren unterrichten sind daher nicht geeignet um in kurzer Zeit sicher die Prüfung zu meistern. Ich glaube dass dieser hohe Anspruch auch die Qualität des Berufsstandes sichert. Unsere Erfahrung zeigt uns immer wieder das selbst viele Ärzte überrascht sind welch enormes und umfangreiches medizinisches Basiswissen in unseren Ausbildungen vermittelt wird und in der amtsärztlichen Prüfung gefordert ist. Ich glaube, dass wir das auch unseren Patienten schuldig sind, dass wir Komplementär- und Alternativmedizin auf fundiertem medizinischen Niveau gründen. Der Heilpraktiker hat die gleiche Verantwortung für seinen Patienten wie der Arzt auch. Somit sollte neben dem Interesse auch der Wunsch bestehen verantwortungsbewusst und eigenständig diesen Beruf auszuüben. Arzt und Heilpraktiker sind in Deutschland die einzigen Heilberufe alle anderen medizinischen Berufe sind Heilhilfsberufe. Nur der Arzt oder Heilpraktiker darf selbständig eine Diagnose stellen und eine Therapie einleiten. Dies unterstreicht sicherlich nochmals den Stellenwert und das hohe Maß der Verantwortung eines Heilpraktikers.

4. Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Heilpraktiker aus?

Ein solides medizinisches Fachwissen. Dies gibt Ihm auch die Möglichkeit medizinkritisch zu denken. Er sollte sich regelmäßig in seinem Fachbereich fortbilden und nur Verfahren selber anwenden die er sicher beherrscht. Das beinhaltet auch immer zu prüfen ob seine Verfahren für das entsprechende Beschwerdebild geeignet sind.

Ganz wichtig ist heute aber auch, dass er sich Zeit nimmt für seine Patienten, etwas was die sogenannte Schulmedizin kaum noch leisten kann und auch deshalb etwas gefährlicher macht. Ein guter Heilpraktiker will den Patienten in seiner Gesamtheit verstehen…nicht nur isoliert das Symptom.

5. Wie versuchen Sie Ihre Schüler dazu zu machen? Was sind die Besonderheiten Ihrer Ausbildung und Ihres Personals?

Wir bieten einen fundierten Unterricht der sich nahezu ausschließlich mit schulmedizinischen Wissen in Theorie samt Praxis und Standesinhalten wie Rechts- und Berufskunde sowie Hygiene beschäftigt. Ein über viele Jahre entwickeltes Curriculum hilft den Teilnehmern das Funktionieren der einzelnen Organsysteme zu verstehen und das Zusammenspiel der einzelnen Organsysteme miteinander zu verknüpfen. Mit diesem Wissen wird dann die Pathologie verständlich und das Differenzialdiagnostische denken trainiert. Ein ganz wichtiger Baustein für die tägliche Praxis. Der hohe praktische Anteil, angefangen vom präparieren an einigen Tierorganen (Herz, Niere, Verdauungsorgane) zum „begreifen“ bis hin zum intensiven üben der körperlichen Untersuchungstechniken und deren Grenzen sind fester Bestandteil der Ausbildung. Unterstützt wird das ganze durch unsere Lerngruppen. Hier können einzelne Themenblöcke noch zusätzlich intensiviert werden, aber auch die Möglichkeit der Hospitation in der Praxis. Zum Ende der Ausbildung können Teilnehmer auch schon eigene „Patienten“ unter Anleitung in unserer Praxis untersuchen (im Sinne der Lehrpraxis). Neu, im Bereich Heilpraktiker für Psychotherapie sind unsere Online-Lehrgänge und Online-Lerngruppen. Diese ergänzen den Präsenzunterricht unabhängig von Ort und Zeit hervorragend.

6. Wie sehen Sie die Zukunft des Heilpraktikers? Welche Entwicklungen in der Ausbildung, aber auch in medizinischer Hinsicht erachten Sie als wichtig.

Ich denke die Zukunft ist unverändert gut. Die Nachfrage nach sanfter, Nebenwirkungsfreier naturheilkundlicher Therapie ist größer denn je zuvor. Die Naturheilkunde und die Homöopathie hat auch nicht geschlafen und sich stetig weiter entwickelt. So werden viele alte Therapieverfahren mit moderner Technologie verknüpft, viele Therapiekonzepte wurden verfeinert.

Besonders wichtig erscheint mir aber die Entwicklung und da sind wir Ausbildungsinstitute gefordert naturheilkundliche Medizin als komplementäre Medizin zu verstehen. Wir haben viele Schnittstellen wo wir uns wunderbar mit der Schulmedizin ergänzen und umgekehrt auch. Dies gilt es für unsere Patienten besser zu nutzen. Kein Therapeut kann Alles und Naturheilkunde hat nichts mit Esoterik und mystischen Dingen zu tun, sondern ist eigentlich die Wiege der Schulmedizin mit vielen bewährten Therapieverfahren. Diese sind nur bei der schnellen und vor allem technisch rasanten Entwicklung der Medizin in Vergessenheit geraten. Beispiel: Wir können in Gehirnen operieren, aber viele internistische Erkrankungen oft nicht ursächlich behandeln. Es werden Medikamente gegeben deren Wirkweise oft nicht bekannt ist. Aber wir haben durch die enorme Entwicklung auch ganz viel Segensreiches erreicht.

7. Mit welchen Kosten muss man für die Ausbildung rechnen? Gibt es Fördermöglichkeiten vom Staat?

Die Preisgestaltung ist sehr unterschiedlich. Ich denke im rechnerischen Mittel muss man zum Erlangen der großen Heilerlaubnis als medizinischer Laie etwa 5.000,-- EUR investieren, jemand mit medizinischer Vorbildung sollte ca. 3.800,-- EUR rechnen. Im Bereich Psychotherapie fallen ca. die Hälfte der Kosten an. Zusätzlich Fachbücher und die Prüfungsgebühren beim Gesundheitsamt. Absolventen mit medizinischer Vorbildung können die Ausbildungskosten im Regelfall zu 100% steuerlich geltend machen. Fördermöglichkeiten sind von Bundesland zu Bundesland recht unterschiedlich. Der Hintergrund hierzu ist recht kompliziert. Die Heilpraktikerausbildung zählt nicht zu den sogenannten Ausbildungsberufen, da es zwar eine Prüfungsordnung aber keine Ausbildungsordnung gibt. Im Steuerrecht ist aber unsere Heilpraktiker Schule als berufsbildende Einrichtungen anerkannt. Unsere berufsbildende Lehrgängen sind seid 2004 von der Umsatzsteuer befreit. Die Regierung von Unterfranken bescheinigt, dass der Homöopathie-Hof mit Heilpraktiker-Institut-Leisten in Prichsenstadt-Laub 12, Inhaber Michael Leisten, im Sinne des § 4 Nr. 21 Buchst- a Doppelbuchst. bb UstG auf einen Beruf oder eine vor einer juristischen Person des öffentlichen Rechts abzulegende Prüfung ordnungsgemäß vorbereitet.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es die Möglichkeit des Bafög da hier die (Ganztags)schulen staatlich anerkannt werden Das gibt es in den meisten anderen Bundesländern so nicht. Ansonsten gibt es aktuell noch den Bildungszuschuss von bis zu 500,00 EUR die aber nicht alle Heilpraktikerschulen akzeptieren (auch nicht müssen).

Leider wird hieraus oft abgeleitet das Heilpraktiker kein anerkannter Beruf sei. Um dies auch hier nochmals deutlich zu machen. Heilpraktiker ist ein staatlich anerkannter Beruf mit einer ordentlichen staatlichen Prüfung durch das Gesundheitsamt. Der Beruf des Heilpraktiker ist gesetzlich geregelt und die Berufsbezeichnung entsprechend geschützt. (Ausnahme der Tierheilpraktiker)

8. Welche Voraussetzungen muss man mind. erfüllen, um Heilpraktiker werden zu können?

Dies ist im Heilpraktikergesetz und dessen Durchführungsverordnung gesetzlich festgelegt.

Mindestalter 25

Mind. Hauptschulabschluss

Frei von Sucht und schweren Gemütserkrankungen (ärztl. Attest)

Tadelloses Führungszeugnis

Bestehen der amtsärztlichen fachlichen Überprüfung (schriftlich, mündlich, praktisch)

9. Welche Möglichkeiten bestehen nach Abschluss der Ausbildung, als Heilpraktiker zu arbeiten?

Im Regelfall arbeitet der Heilpraktiker selbständig in eigener Praxis oder Gemeinschaftspraxen. Es gibt aber auch eine Vielzahl von Heilpraktikern die in Physiotherapie, Logotherapie oder Pflegeheimen als Angestellte arbeiten. Viele Praxisinhaber bezahlen auch Ihren Mitarbeitern die Heilpraktikerausbildung.

In welchen Bereichen ist vom Abschluss und der zusätzlich studierten Therapieform wie z.B. der Osteopathie abhängig.

Der sogenannte große Heilpraktiker darf in fast allen Fachdisziplinen tätig sein außer z.B. Zahnheilkunde, Geburtshilfe, Radiologie, Gentechnologie

Der Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie in allen nicht körperlich begründbaren und nicht endogenen schweren Psychiatrischen Krankheitsbildern. Das sind im Wesentlichen der große Bereich der Neurosen oder wie man heute richtig sagt psychogenen Psychosen.

Der Heilpraktiker Physiotherapie darf eigentlich nichts anderes als wie zuvor auch, nur eben ohne ärztliche Verordnung beim Privatpatienten.

Hieraus ergibt sich ein unheimlich weites Spektrum in dem der Heilpraktiker arbeiten kann. Selbst beim Heilpraktiker Psychotherapie (der große HP beinhaltet den kleinen HP und darf ebenso psychotherapeutisch tätig werden) ist das Spektrum vom Coaching (auch für große Firmen) über Paartherapie, Kinder-Jugendarbeit, Psychotherapie, Hypnose uvm sehr weit.

10. Wie sehen die Aussichten aus, als selbstständiger Heilpraktiker von seinem Einkommen leben zu können?

Grundsätzlich sehr gut. Ein Einkommen von monatlich ab 4.000,-- EUR ist durchaus realistisch (und entspricht den Ausbildungskosten).

Die Entwicklung des Ärztemangels insbesondere im ländlichen Bereich verbessert die wirtschaftliche Situation gleichermaßen wie die Entwicklung dass die Mehrheit nach alternativen Behandlungsmethoden sucht. Natürlich ist dies immer abhängig, wie bei jeder Selbständigkeit, wie sehr man sich in seine Arbeit reinkniet. Nur die Prüfung zu machen und ein Praxisschild raushängen wird hier nicht reichen. Aber auch hier geben wir als Ausbildungsinstitute wertvolle Hilfen um den Weg in die Selbständigkeit gut zu meistern.

11. Hand aufs Herz, würden Sie den Beruf des Heilpraktikers wieder empfehlen?

Ich kenne keinen schöneren und freieren Beruf im Gesundheitswesen, der mir so viele Möglichkeiten gibt bei relativ günstigen Ausbildungskosten.

Jederzeit würde ich mich wieder so entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen

Gertrud Leisten
Institutsleitung